alleskino - Online Videothek für den deutschen Film

15. April 1971: Gründung des Filmverlags der Autoren

Mehr als 40 Jahre ist es nun her, dass 13 Filmemacher beschlossen, sich gemeinsam zu organisieren und in München den Gesellschaftervertrag zur Gründung des Filmverlags der Autoren unterzeichneten.

Zu den Gründern gehören bekannte Filmemacher wie u.a. Peter Lilienthal, Thomas Schamoni, Laurens Straub, Wim Wenders, und Hans W. Geißendörfer.

Ziel der Produktions-und Verleihgenossenschaft war es, den neuen deutschen Film zu fördern. Denn für die Autorenfilmer war es oft schwer, für ihre ambitionierten Projekte Produktionsgelder und Verleiher zu finden.

Das Autorenkollektiv prägt mit ihren Produktionen den deutschen Film bis heute. Bei alleskino könnt ihr euch Werke von den Filmemachern ansehen.

Zum Beispiel:  Ein großer graublauer Vogel, Justiz oder David.

Achtung Achtung Gewinnspiel: Kinofreikarten zu gewinnen!

Lust auf Kinospannung in Berlin?

Wir verlosen 2×2 Freikarten für den packenden Psychothriller „Die Frau hinter der Wand“ von Grzegorz Muskala.

Der Film ist im Rahmen des Festivals achtung berlin am Sonntag den 13.04. in Berlin zu sehen. Beginn ist um 22.15. im Babylon (Mitte)

Wie heißt die fantastische ZDF-Reihe, die meist ganz spät in der Nacht, viele Perlen des deutschen Films zeigt, so auch “Die Frau hinter der Wand”?

Schreibt uns einfach eine Mail mit der richtigen Antwort und eurem Namen an info@alleskino.de

Einsendeschluss ist Sonntag, der 13.04 um 12 Uhr. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt und können ihre Karten an der Abendkasse im Kino abholen.

Gewinner, die nicht nach Berlin kommen können, erhalten auf Wunsch Filmgutscheine für alleskino.

Ab Ostersamstag gibt es den Film dann auch exklusiv für euch bei alleskino.

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Neuheiten der Woche auf alleskino: argentinisch-deutsches Kino der Regisseurin Jeanine Meerapfel

An Allerheiligen gedenken die Gläubigen allen Heiligen – auch denen, die vielleicht nie als solche in die Geschichte eingegangen sind. Passend zum langen Wochenende und zum fortschreitenden Herbst, gibt es bei alleskino Filme zum Anschauen und Nachdenken. Filme der deutsch-argentinischen Regisseurin Jeanine Meerapfel. Geschichten über Menschen, ihr Verschwinden, ihre Schicksale, und ihren Lebenswillen.

Desembarcos_es gibt kein Vergessen

Jeanine Meerapfel, die 1943 als Kind deutsch-jüdischer Flüchtlinge in Buenos Aires, Argentinien, geboren wird, kehrt als Studentin nach Deutschland zurück. Sie ist beiden Ländern in ihren Film tief verbunden und guckt dahin, wo es weh tut. Viele ihrer Filme beschäftigen sich mit dem Leben zur Zeit der argentinischen Militärdiktatur (1976 bis 1983). Viele andere ihrer Filme spielen in Deutschland und drehen sich um eine Identitätssuche der multikulturellen Hauptfiguren – mal humorvoll, mal schmerzhaft, mal magisch.

Die Kümmeltürkin geht von 1985 ist ein Dokumentarfilm über Melek Tez, eine resolute Türkin, die sich bei ihrer Ausreise aus Deutschland nun vor die gleichen bürokratischen Schranken gestellt sieht wie bei ihrer Einreise. In langsamen, humorvollen Bildern, mit Ironie und spannendem Material aus den 80er Jahren porträtiert Jeanine Meerapfel Melek, die nach 14 Jahren Deutschland den Kampf um Akzeptanz und Verständnis aufgibt.

Die_Kuemmeltuerkin_geht

https://www.alleskino.de/filme/dokumentarfilme/die-kuemmeltuerkin-geht-1985.html

La Amiga von 1988 ist ein Spielfilm, der ins Jahr 1976 nach Argentinien führt – den Beginn der Militärdiktatur. Zwei Frauen gehen ihre ganz persönlichen Wege durch diese Zeit. Die norwegische Schauspielerin Liv Ullmann, unvergesslich aus ihren Filme mit Ingmar Bergmann, spielt Maria, deren Sohn von der Militärjunta verschleppt wird. Ihre Freundin Raquel bemüht sich, ihr zu helfen – gerät dabei aber selbst ins Visier der Machthaber. Sie flieht nach Berlin, die Stadt, aus der einst ihre Eltern vor dem Naziregime nach Argentinien flüchteten. Ein sehr persönlicher Film Jeanine Meerapfels, in dem es neben der Auseinandersetzung mit den Geschehnissen um Fragen nach Aufarbeitung und Vergessen geht. 1989 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

La Amiga

https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/la-amiga-1988.html

1989 setzt sich Jeanine Meerapfel in einem Dokumentarfilm erneut mit der Militärdiktatur auseinander. In Desembarcos – es gibt kein Vergessen erhält die Figur Raquel, die in La Amiga am liebsten alles aus ihrem Gedächtnis streichen möchte, gewissermaßen eine Antwort. In einem Regieworkshop in Buenos Aires versammelt die Filmemacherin von 1986-1989 junge Künstler, die zu großen Teilen mit ihren Familien die Militärdiktatur selbst erlebt haben. Jeanine Meerapfel dokumentiert die entstehenden Arbeiten und führt Interviews mit den Teilnehmern. Immer wieder geht es auch um die Frage – wann ist es heilsamer, zu vergessen?

Desembarcos

https://www.alleskino.de/filme/dokumentarfilme/desembarcos-es-gibt-kein-vergessen-1989.html

Mit Amigomío folgt 1995 ein Spielfilm, der von Argentinien durch die Anden bis nach Ecuador führt. Vater und Sohn müssen Argentinien Hals über Kopf verlassen, nachdem die Mutter vom Militär verschleppt wurde. Eine abenteuerliche Reise durch Südamerika beginnt, auf der sie Legenden und Mythen der indianischen Kultur begegnen. Nach den Hochebenen Boliviens und dem Urwald Ecuadors kommen sie in Quito an. Während der achtjährige Amigomío sich in Ecuador bald heimisch fühlt, kann sein Vater Carlos die Vergangenheit nicht überwinden und klammert sich an seine argentinischen Wurzeln.

Amigomio

https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/amigomio-1995.html

Anna ist 45 und Fotografin. Nach dem Tod ihres Mannes reist sie nach Griechenland, um das Haus ihrer griechischen Familie zu übernehmen. Bürokratische Probleme zwingen sie auf der Suche nach Dokumenten an eine alte Familientruhe. Aus dieser entsteigen schließlich wortwörtlich die Geister der Vergangenheit. Annas Sommer von 2001 ist die Liebesgeschichte eines griechischen Sommers. Erinnerung, Familie, Abschied und die Veränderungen des Lebens begleiten die besondere Reise einer besonderen Frau.

Annas Sommer

https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/annas-sommer-2001.html

In Mosconi – oder wem gehört die Welt von 2007 begibt sich Jeanine Meerapfel in eine kleine nordargentinische Stadt. In Mosconi arbeiten 95 Prozent der Bevölkerung für den staatlichen Erdölkonzern – bis dieser privatisiert wird. Danach sind 70 Prozent der Bevölkerung arbeitslos. Im Rahmen eines Filmseminars, welches das Goethe-Institut organisiert, entsteht dieser Dokumentarfilm. In der neu gegründeten Union Arbeitsloser Arbeiter in Mosconi organisieren sich die Menschen und bemühen sich um einen eigenständigen Wiederaufbau der Infrastruktur. Sie bieten Umweltzerstörung und Verarmung die Stirn. Ideenreich und zunehmend taktisch schaffen sie ein zukunftsträchtiges Modell für Überleben und Gemeinschaft.

Mosconi

https://www.alleskino.de/filme/dokumentarfilme/mosconi-oder-wem-gehoert-die-welt-2007.html

alleskino wünscht viel Freude und gute Gedanken beim Stöbern in Jeanine Meerapfels Werk und dem Nachspüren deutsch-argentinischer Geschichte.

Neuheiten der Woche auf alleskino: einen Hauch Magie in den Alltag bringen

Trotz der wieder ansteigenden Temperaturen ist es unverkennbar: Der Herbst rückt näher, die Sonne verliert langsam, aber sicher an Kraft. Dafür taucht sie Bäume und Wege in ein sanfteres Licht. Der Herbst ist die Jahreszeit, in der man wieder mehr Zeit zu Hause verbringt, zum Beispiel abends bei einem guten Film. Wem klassische Märchen-Filme zu viel des Guten sind, kann sich freuen: Denn diese Woche stehen bei alleskino Filme mit einem Hauch Magie im Mittelpunkt.

Den Anfang machen gleich drei Filme von Percy Adlon: Die beiden Marianne-Sägebrecht-Filme “Out of Rosenheim” und “Rosalie goes shopping” sowie das mit Rosel Zech verfilmte Drama “Salmonberries”.
Percy Adlons Tragikomödie Out of Rosenheim gilt längst als Kultfilm. Der Film thematisiert das Aufeinandertreffen einer von Marianne Sägebrecht verkörperten waschechten Bayerin (genauer: Rosenheimerin) und einer vom Leben gezeichneten Cafébesitzerin mitten in der kalifornischen Wüste. Stilprägend für den Film sind die Farbfilter, die laut Percy Adlon nicht die Realität widerspiegeln, sondern die jeweilige Stimmung der Figuren ausdrücken sollen. Klingt märchenhaft schön!

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/out-of-rosenheim-1987.html

Märchenhaft hat sich Marianne Sägebrecht ihr Leben auch in Rosalie goes shopping eingerichtet: Wenn das Geld fehlt, dann braucht man eben ausgeklügelte Methoden, um doch noch märchenhafte Summen beim Shopping auszugeben. Dumm nur, wenn der Schwindel eines Tages auffliegt…

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/rosalie-goes-shopping-1989.html

In magisches Licht getaucht erscheint auch die Polarlandschaft in Salmonberries. Das Drama von 1991 handelt von zwei Frauen, die sich in den Weiten der rauen Landschaft Alaskas unvermittelt näherkommen und brachte der Schauspielerin Rosel Zech den internationalen Durchbruch.

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/salmonberries-1991.html

 

Magisch geht es auch in einem weiteren Film zu, der diese Woche bei alleskino erscheint. Viele kennen und lieben sie von den Hörspielen, 2002 und 2004 wurden ihr zwei Filme gewidmet: Bibi Blocksberg, die kleine Hexe mit den Sommersprossen, die natürlich meistens auf ihrem flotten Besen unterwegs ist. Der zweite Teil Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen (2004) erscheint diese Woche auf alleskino.

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/bibi-blocksberg-und-das-geheimnis-der-blauen-eulen-2004.html

Übrigens, zum ersten Teil “Bibi Blocksberg” (2002) geht’s hier entlang:

https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/bibi-blocksberg-2002.html

 

Ein weiterer Kinderfilm steht diese Woche bei alleskino auf dem Programm: In dem liebevoll gezeichneten Trickfilm Mullewapp leben die Tiere friedlich auf dem gleichnamigen Bauernhof. Als eines Tages das Lämmchen Wolke spurlos verschwindet, machen sich die tierischen Freunde auf die Suche nach Wolke…

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/mullewapp-das-grosse-kinoabenteuer-der-freunde-2009.html

 

Weitere Filme, die diese Woche auf alleskino neu verfügbar sind: Drei blaue Jungs – ein blondes Mädel (für nostalgische Romantiker) mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle und Kein Sex ist auch keine Lösung (für moderne Romantiker):

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Bei so vielen Filmen, die den Alltag versüßen, kann der Herbst also getrost kommen!

 

 

Neuheiten der Woche auf alleskino: Literatur und Film

Literaturverfilmungen kennen die meisten von uns wohl noch aus dem Deutschunterricht in der Schule. Meist waren sie das letzte, verzweifelte Mittel des beflissenen Deutschlehrers, um die pubertierenden Schüler zum Beispiel für Goethe und Schiller zu begeistern.

Einen etwas anderen Zugang zu Goethes Werk “Wilhelm Meisters Lehrjahre” bietet Wim Wenders‘ Film Falsche Bewegung mit Rüdiger Vogler und Hanna Schygulla in den Hauptrollen. Wenders orientierte sich nur grob an der literarischen Vorlage und zeigt, ganz im Sinne des Neuen Deutschen Films, eine authentische und unverfälschte Version eines angehenden Künstlers, dessen Reise quer durch Deutschland ihn für immer prägen wird.

FalscheBewegung_poster

https://www.alleskino.de/falsche-bewegung-1975.html

 

Schön nostalgisch ist hingegen die Heinz-Rühmann-Komödie Lumpacivagabundus, in der Rühmann neben Paul Hörbiger und Hans Holt einen von drei Handwerkern spielt, die den Lockungen des Teufels in Gestalt des bösen Geists Lumpacivagabundus widerstehen müssen. Der Deutschlehrer hätte hier noch angemerkt, dass der Film Lumpacivagabundus auf einem Drama des österreichischen Schriftstellers Johann Nestroy basiert, das wiederum von einer Novelle und teilweise auch von William Shakespeares “Ein Sommernachtstraum” inspiriert wurde. Aber lassen wir das – schließlich handelt es sich auch hier um keine Literaturverfilmung im klassischen Sinne.

Lumpacivagabundus_Poster mit Schatten

https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/lumpacivagabundus-1936.html

 

Einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf ein klassisches Thema nimmt auch das von Percy Adlon inszenierte Drama Céleste ein, das auf einer wahren Geschichte basiert. Der erkrankte Schriftsteller Marcel Proust stellte 1914 Céleste Albaret als Dienerin ein, die schon bald für die Vollendung seines letzten großen Werkes “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” unentbehrlich wird. Vielleicht hat Prousts literarisches Schaffen Céleste Albaret dazu angeregt, ihre Begegnungen mit dem großen Autoren selbst niederzuschreiben.

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Wer “Céleste” interessant findet und eine Literaturverfilmung im eigentlichen Sinne sehen möchte, sei Eine Liebe von Swann mit Jeremy Irons und Ornella Muti ans Herz gelegt. Ob Céleste Albaret Proust bereits bei diesem Roman zur Seite gestanden hat, wissen wir nicht. Sicher ist aber, dass “Eine Liebe von Swann” den ersten Teil von Prousts Hauptwerk “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” darstellt.

Auch moderne Literatur kommt in dieser Woche bei alleskino nicht zu kurz. Volker Schlöndorff verfilmte das Drama “Tod eines Handlungsreisenden” von Arthur Miller, das als Abgesang auf den amerikanischen Traum gilt. Der von Dustin Hoffman verkörperte Handlungsreisende Willy Loman kann bereits am Anfang der Handlung nicht mehr zwischen Realität und Halluzination unterscheiden, was ihn am Ende direkt in den Untergang führen wird. Dass Dustin Hoffmann hervorragend Figuren verkörpern kann, die einen Hang zu überbordender Fantasie haben, konnte er auch 2006 in Das Parfum beweisen – übrigens ebenfalls eine Literaturverfilmung.

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https://www.alleskino.de/tod-eines-handlungsreisenden-1985.html

 

In Die zwei Leben des Daniel Shore geht es ebenfalls um einen Protagonisten, der nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann. Nachdem er mit ansehen musste, wie in Marokko der Sohn seiner Freundin ermordet wurde, vermischen sich für den von Nikolai Kinski verkörperten Daniel Shore zunehmend die zwei Leben, die er führt: das tatsächliche Leben und das Leben, das sich nur in seinem Kopf abspielt…

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/die-zwei-leben-des-daniel-shore-2009.html

 

Zum Abschluss möchte alleskino dem französisch-polnischen Regisseur Roman Polanski zum 80. Geburtstag gratulieren, der immer wieder auch mit Literaturverfilmungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Inhalt des Filmes Roman Polanski – A film memoir ist jedoch mehr der Regisseur Roman Polanski und seine Art und Weise, sich mit Filmen auseinander zu setzen.

Roman Polanski A Film Memoir - Poster

 

Neuheiten der Woche auf alleskino: von “Free Rainer” bis zu “This is love”

Diese Woche nimmt alleskino die Medien und gesellschaftliche Probleme in den Fokus. Den Beginn macht die Mediensatire Free Rainer mit Moritz Bleibtreu als TV-Produzent Rainer, der mit seichten Unterhaltungsshows Erfolge beim Publikum feiert. Als Rainer eines Tages von einer jungen Frau vorsätzlich angefahren wird, beschließt er, mal eben schnell die deutsche Fernsehlandschaft zu revolutionieren…

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/free-rainer-2007.html

Während sich “Free Rainer” kritisch mit dem Medium Fernsehen beschäftigt, setzt sich Das traurige Leben der Gloria S. mit dem Medium Film auseinander. Die Regisseurin Charlotte (Nina Kronjäger) befindet sich in einer Sinnkrise und beschließt, endlich einen Film zu drehen, der die wirklich wichtigen Probleme der Gesellschaft behandelt. Als Thema sucht sie sich alleinerziehende Mütter und ihre prekäre Lebenssituation aus. Als die erfolglose Schauspielerin Gloria beim Casting vorspricht, scheint die ideale Besetzung gefunden. Was Charlotte nicht weiß: Gloria hat sich ihre traurige Lebensgeschichte nur ausgedacht…

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/das-traurige-leben-der-gloria-s-2011.html

Ernstere Töne schlägt hingegen Die Fälschung an. Volker Schlöndorff inszenierte das Drama um den deutschen Journalisten Georg Laschen (Bruno Ganz), der in den Libanon fährt, um über den dortigen Bürgerkrieg zu berichten. Als er die deutsche, im Libanon lebende Arianna (Hanna Schygulla) kennenlernt, ändert sich nicht nur sein Blick auf den Libanon grundlegend, sondern auch sein Verhältnis zu dem Medium Zeitung.

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/die-faelschung-1981.html

Als gesellschaftskritisch könnte man auch den Film This is love bezeichnen. Corinna Harfouch spielt darin eine Kommissarin, die eines Tages einen Mann namens Chris verhört. Er hat in Thailand ein Mädchen vor der Prostitution gerettet und mit nach Deutschland gebracht – angeblich, um Adoptiveltern für sie zu finden. Nun ist das Mädchen spurlos verschwunden, und Chris schweigt dazu beharrlich…

Während Corinna Harfouch in “This is love” eine starke moderne Frau verkörpert, kann man Rosa Luxemburg als eine der ersten Frauenrechtlerinnen bezeichnen. In Margarethe von Trottas Film Rosa Luxemburg spielt Barbara Sukowa die Hauptrolle. Barbara Sukowa wurde für ihre hervorragende Darstellung bei den Filmfestspielen von Cannes und beim Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/rosa-luxemburg-1986.html

Neben kritischen Filmen bietet alleskino diese Woche aber auch gleich zwei Filme für Karl-May-Fans an, nämlich Die Sklavenkarawane und Durch die Wüste. Die Liebe zwischen Robert und Clara Schumann ist das Thema des Films Geliebte Clara mit Martina Gedeck in der Hauptrolle. Außerdem ist die Komödie Vatertage neu erschienen, die mit der bayrischen Kabarettistin Monika Gruber, München-Flair und einem ebenso chaotischen wie liebenswürdigen Rikschafahrer überzeugt.

 

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Neuheiten der Woche auf alleskino: von Heinz Rühmann bis zum Urban Exploring

Diese Woche gibt es wieder zahlreiche Film-Neuheiten bei alleskino. Neben Ausflügen in Karl-May-Western und ins Horror- und Thrillergenre liegt der Fokus auf Werken, die wichtig für die deutsche (Film-)Geschichte sind.

Den Anfang macht dabei die Verfilmung von “Der brave Soldat Schwejk” von 1960. Heinz Rühmann schlüpft in die Rolle des ebenso naiven wie hintersinnigen Schwejk, der unversehens mitten in den Ersten Weltkrieg hineingerät und dem Krieg auf unglaubliche Weise ungeschoren davonkommt.

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 https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/der-brave-soldat-schwejk-1960.html

Der brave Soldat Schwejk ist zwar ein Film der alten Schule, dennoch würden ihn sich die Damen und Herren von “Bellaria” eher nicht ansehen. Die 2001 gedrehte Dokumentation von Douglas Wolfsperger widmet sich einer Gruppe von Senioren, die sich regelmäßig in einem alten Wiener Programmkino treffen. Von der grell geschminkten Baroness über die Witwe, die sich die Kinokarte vom Mund abspart bis hin zum ehemaligen Travestiekünstler ist alles vertreten. Als kleines “Schmankerl” gibt es den Trailer zu Bellaria auf unserer Facebook-Seite:

Die Großeltern der hier gezeigten Senioren dürften sich glücklich geschätzt haben, waren sie doch Zeitzeugen eines historischen Ereignisses. Im Jahre 1874 führte nämlich Konrad Koch den Fußball in Deutschland ein. Daniel Brühl spielt den engagierten, jungen Englischlehrer Konrad Koch in “Der ganz große Traum”, der sich mit seinen neuen Ideen schon bald Feinde macht:

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/der-ganz-grosse-traum-2011.html

Ungefähr hundert Jahre später begann für einen der berühmtesten deutschen Regisseure seine Blütezeit. Noch vor seinem größten Erfolg “Die Blechtrommel” drehte Volker Schlöndorff 1972 den Film “Strohfeuer” mit seiner damaligen Ehefrau Margarethe von Trotta in der Hauptrolle. Der Film erzählt, ganz im Geist der damaligen Zeit, von einer jungen Frau, die nach der Scheidung von ihrem Mann einen Neuanfang als selbständige Frau wagt und sich dabei mit den Schwierigkeiten einer Gesellschaft im Umbruch konfrontiert sieht. Mehr Infos zu “Strohfeuer” gibt es hier: https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/strohfeuer-1972.html

Margarethe von Trotta stand jedoch nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera. Während sie 1971 noch mit Schlöndorff zusammen das Drehbuch zu “Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach” entwarf, feierte sie zehn Jahre später mit “Die bleierne Zeit” ihren bisher größten Erfolg. Das Drama, das von der RAF-Terroristin Gudrun Ensslin und ihrer Schwester inspiriert ist, wurde bei den Filmfestspielen von Venedig und beim Deutschen Filmpreis prämiert.

Neben der RAF ist auch die DDR und ihre ganz persönlichen Schicksale ein Thema in dieser Woche. So ist der Film “Spur der Steine” auf einer DDR-Großbaustelle angesiedelt. Der Vorarbeiter Hans Balla, gespielt von Manfred Krug, steht der Bürokratie der Planwirtschaft skeptisch gegenüber. Eines Tages kommen ein SED-Parteisekretär und eine Ingenieurin an die Großbaustelle und eine Dreiecksgeschichte zwischen dem Vorarbeiter, dem SED-Mann und der Ingenieurin entspinnt sich:

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https://www.alleskino.de/filme/spielfilme/spur-der-steine-1966.html

Weitere Filme, die ab dieser Woche online verfügbar sind:

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Große Bernd Eichinger Retrospektive auf alleskino

Anlässlich der Bernd Eichinger Sonderausstellung „Bernd Eichinger – … alles Kino“ in der Deutschen Kinemathek präsentiert alleskino.de eine Retrospektive seiner wichtigsten Filme.

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Potsdam, 03.07.2013

Bernd Eichinger ist eine der schillerndsten und bedeutendsten Figuren der deutschen Filmgeschichte. Auch wenn der Produzent in der Filmkritik zeitlebens umstritten war, ist es zu großen Teilen Eichinger zu verdanken, dass der deutsche Film in der jüngeren Geschichte international wieder auf sich aufmerksam machen konnte und große kommerzielle Erfolge feierte.

Diesen Sommer präsentiert die Deutsche Kinemathek in Berlin eine Sonderausstellung über das Leben und Wirken Bernd Eichingers. alleskino nimmt die Ausstellung zum Anlass, um Eichinger in einem großen Special und einer umfassenden Retrospektive seiner wichtigsten Filme zu würdigen.
Das ganze Special gibt es hier.

In einem Grußwort spricht Bernd Eichingers Frau Katja über zwei Ihrer liebsten Bernd Eichinger Filme und präsentiert 7 Ihrer Lieblingsfilme, darunter natürlich auch die ein oder andere Eichinger Produktion.

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Football’s coming Home – Deutschlands größte Fußballer exklusiv bei alleskino

Zum Champions League Finale zeigt alleskino.de exklusiv deutsche Fußballklassiker mit Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Günter Netzer und vielen mehr.

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Potsdam, 24.Mai 2013

Dieses Wochenende ist es endlich so weit: Eine neue goldene Generation deutscher Fußballer macht sich auf, den Fußballthron Europas zu erobern. alleskino nimmt dieses Ereignis zum Anlass, um an die letzte stilprägende Generation des deutschen Fußballs zu erinnern. Die Helden von damals glänzten nicht nur auf dem Rasen, sondern machten auch im Scheinwerferlicht abseits des Fußballplatzes eine bestechend gute Figur.

Das alleskino Fußball-Special:

Im großen Fußball-Special zeigt alleskino exklusiv und erstmals als Video on Demand verfügbar den Fußball-Klassiker Libero mit Franz Beckenbauer und Günther Netzer in HD. Der dokumentarische Spielfilm portraitiert die Karriere Beckenbauers auf seinem sportlichen Höhepunkt. Ebenfalls exklusiv auf alleskino beweist Paul Breitner in Potato Fritz, dass er nicht nur ein großer Fußballer war, sondern an ihm auch ein begnadeter Schauspieler verloren gegangen ist. Dazu gibt es Sönke Wortmanns großen Kinoerfolg Das Wunder von Bern über die WM Helden von 1954, sowie Das größte Spiel der Welt, eine Dokumentation über Fußballfans in den entlegenen Region der Mongolei, der Sahara und im Amazonas. Das ganze Special gibt es auf alleskino.de!

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